Mein Nacken schmerzt. Ich sitze beim Frühstück, starre auf das Essen vor mir. Ich darf nur noch eine kleine Tasse Kaffee trinken. Ich würge die halbe Laugenstange runter, sitze meine halbe Stunde ab. Danach gehe ich ins Zimmer. Ich weiche allen aus. Ich will niemanden sehen. Die Angst vor den Wutanfällen der anderen ist zu groß. Nachmittags gibt es nochmal Kaffee. Ich friere und hole meine Wolldecke. Ich sitze neben ihr, drehe ihr allerdings meinen Rücken zu. Ich wage es nichtmal sie anzusehen. Ich wickele mich ganz eng in die Decke ein um nicht abzudriften.
Jetzt ist es Abend. Der Druck hält sich in Grenzen solange ich nicht aus meinem Zimmer herausgehe. Vielleicht sollte ich einfach für immer im Zimmer bleiben.

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