Ich wälze mich im Bett hin und her. So wie die letzten 3 Wochen auch schon. Es fällt mir schwer einzuschlafen, weil mein Herz so schnell schlägt. Bilder schießen mir in den Kopf, ich versuche sie abzuschütteln. Panik steigt in mir auf. Ich knipse die Nachttischlampe an, lese noch ein wenig, schalte das Licht wieder aus und das Spiel beginnt von vorne. Um 2 Uhr bin ich so erschöpft, dass mir die Augen einfach zufallen.
7 Uhr, ich schrecke aus dem Schlaf hoch, springe förmlich aus dem Bett. Wieder und wieder und wieder drängen sich mir dumpfe, dunkle Bilder auf. Ich weiß nicht welche davon aus meiner eigenen Erinnerung kommen und welche nur das Produkt meiner Fantasie sind. Das macht mich fast wahnsinnig. Während des Autofahrens singe ich ganz laut mit, damit ich nicht abdrifte in die Dissoziation. Ich muss mich jeden Tag ständig irgendwie ablenken, damit ich auch wirklich im Hier und Jetzt bleibe. Ich fühle mich brüchig, extrem angreifbar. Ich habe Angst mich selber zu verlieren, mich aufzulösen. Die Angst, der Schmerz und die Grausamkeit meines Kopfs lassen mich fast durchdrehen, sie rauben mir die Kraft. Ich bin müde, abwesend. Ich kann mich gerade nur darauf konzentrieren nicht zu dissoziieren. Alles andere erscheint mir unwichtig.
ich hoffe dir geht es gut
AntwortenLöschendort wo du grad bist.
Danke.
LöschenMir geht es einigermaßen. Der Umzug hindert mich nur in letzter Zeit irgendetwas zu schreiben :O