Donnerstag, 5. Juli 2012

Ich stehe langsam auf, versuche mich krampfhaft an all die Dinge aus der Therapie zu erinnern. Es gelingt mir besser als noch vor ein paar Tagen. Ich sitze zwar auch jetzt noch da und quäle mir die Kalorien die Speiseröhre hinunter, aber es kommen immerhin wieder welche in meinem Magen an. Ich weiß, dass ich es verdammt nötig habe, egal was Lea mir erzählen will.
Ich bin nicht scharf darauf kaum noch sprechen zu können, weil meinem Körper jede Art von Nährstoffen fehlt. Ich will dieses Gefühl der Machtlosigkeit über den eigenen Körper nicht noch einmal erleben. Ich bin mir zu wichtig dafür, zu gut, zu wertvoll, auch wenn ich das von meiner Familie nie gesagt bekomme.
Ich will leben, weil das die größte Bestrafung für all die Zerstörungsverusche ist.

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