Sonntag, 7. Oktober 2012

Ich fühle mich leer, müde, traurig. Die ganze letzte Woche stand ich am Straßenrand und sah der Woche dabei zu wie sie Sekunde für Sekunde vorbeigeht.
Es ist nicht sehr schön in der Maßnahme und der Druck treibt mir ständig die Tränen in die Augen. Wenn ich draußen sitze und rauche, füllen sich meine Augen mit Unmengen Wasser. Meine Tränenkanäle müssen fast schon überlaufen. Ich will das Zeug rauslassen, aber mein Kontrollzwang verhindert es. Die Kette um meinen Hals wird immer enger und ich suche den Schlüssel für das Schloss. Ich sehne mich nach der Therapie. Ich hatte jetzt seit 2 Wochen keine mehr. Ich sehne mich danach in den Spiegel zu sehen und mich zu erkennen. Ich sehne mich danach die Tränen einfach laufen zu lassen. Ich sehne mich nach so vielem.

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