Dienstag, 8. Mai 2012

Ich liege auf dem Bett, versuche die Welt um mich wahrzunehmen. Bilder schießen mir in den Kopf. Ich kann sie nicht abschütteln. Jemand versucht mich zu schlagen, ich versuche mich zu verstecken. Ich ziehe die Decke über mich. Mein Atem geht schneller. Er darf mich nicht finden, er darf mich nicht finden, er darf mich nicht finden. Ich bekomme Panik, kann nicht mehr zwischen Jetzt und Früher unterscheiden. Ich verkrampfe mich, schreie, mache mich so klein wie möglich.
Später komme ich wieder zu mir. Meinen Körper spüre ich immer noch nicht. Ich nehme ihn nicht wahr. Selbst die tippenden Finger nicht. Ich habe Hunger, aber ignoriere ihn viel zu oft. Ich brauche das Gefühl des schmerzenden Magens. Für meine innere Stärke. Der Magen ist sowieso das einzige was ich noch als Teil von mir betrachten kann. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen