Ich steige ins Auto, fahre wieder nach Alleinsein. Eine Woche war ich jetzt bei Plusquam. Es war schön dort. Ich habe gefressen wie ein Schwein, aber es war mir egal. Ich habe schreckliche Zahlen auf der Waage gesehen, aber es war mir egal. Sie war ja da. Das Gefühl geliebt, angenommen, respektiert zu sein war da. Ich biege um die erste Kurve, verlasse ihre Straße. Alles weg. Der Druck wieder zu hungern sprengt fast meinen Kopf. Ich fahre 2 Stunden, halte an einer Raststätte an. Direkt vor einem Fast-Food-Restaurant. Ich zähle mein Geld, will mir ein Eis kaufen. Wehe du tust es, fette Schlampe! Erstmal auf die Toilette, ich kann ja hinterher noch entscheiden ob ich doch eines mag. Wehe du tust es, fette Schlampe! Ich gehe aus dem Klo hinaus, blicke in den Verkaufsraum. Meine Augen werden feucht und ich renne zum Auto.
Nach 4 Stunden bin ich Zuhause. Diese Zeit wäre eigentlich nicht machbar gewesen. Für mich schon. Ich hielt einfach nicht an. Nirgendwo. Bloß nichts essen.

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